Der Sommer hat bei uns wieder angefangen, es regnet so gut wie nie und es ist sehr heiss.... Und wir haben im Moment zu Hause NUR noch einen Ventilator :-(. Der zweite ist defekt.
Vor zwei Wochen sind wir auch umgezogen. Nun leben wir in ein einfacheres, kleineres Haus.
Wir brauchten drei Tage und viel Hilfe von Brüder um dieses Haus bewohnbar zu machen. Wir mussten das Haus zuerst von den vielen Spinnennetzen und Vespenhäusern befreien, dann alles streichen, den Wassertank waschen, desinfizieren und alles putzen.
Ratten, Fledermäuse und Kakerlaken sind hier Alltag, dafür zahlen wir weniger Miete und wir haben mehr ruhe :-). Fotos haben wir vom Haus noch keine gemacht, aber bald machen wir hier unser neues Haus bekannt.
Auch in Lago do Oteiro, in unserem kleinen Nachbarsdorf, wurde im Monat August fleissig für die neue Versammlungsgruppe gearbeitet. Innerhalb von einem Tag ist der kleine Versammlungsraum hübsch geworden.
Weil das Tablar für den Beamer gefehlt hat, wurde einer improvisiert, damit die Anlage getestet werden konnte :-)
Am Sa. 13. September, ein Tag vor der erste Zusammenkunft in Lagoa do Outeiro, kamen 35 Brüder und Schwestern aus der Stadt Recife um uns beim Einladen zu helfen. Insgesamt waren 45 Brüder bei dieser Aktion dabei.
Wir brauchten länger als wir dachten um alle Bewohner einzuladen und schon bald war Mittag. Wir aus Buenos Aires hatten nichts zum Essen dabei, doch die Brüder aus Recife waren für den ganzen Tag gut vorbereitet und hatten etwas dabei. Sie teilten alles grosszügig mit uns. Nach dem feinen Mittagessen konnten wir fleissig weiter predigen.Am So. 14.09 war endlich alles soweit für die Erste so erwartete Zusammenkunft. Doch leider kamen nur wenig Leute. Der katholische Dorfpriester bekam mit, dass wir unsere Zusammenkunft am Sonntag Morgen um 08:30 Uhr halten und deshalb hat er sein Gottesdienst extra für die gleiche Zeit und den gleichen Tag organisiert, obwohl normalerweise der Gottesdienst immer nur am letzten Sonntag von Monat durchgeführt wird. Er kommt nämlich nur ein Mal im Monat, damit er auch den Zehnten von den armen Katholiken einsammeln kann.
Doch konnte er uns unsere Freude an der ersten Gruppenversammlung nicht nehmen. Zwei Studenten und weitere drei Besucher waren dabei und es wurdet schlussendlich im ganzen Dorf ein grosses Zeugnis abgegeben. Seitdem gibt es jeden Sonntag Zusammenkünfte und naher werden Bibelstudien gemacht.
Vor 3 Jahren, bevor die Versammlung von Buenos Aires Sondernpionieren bekommen hat, hatte es hier nur 20 Verkündiger und die Hälfte davon war unregelmässig im Dienst. Heute sind wir 42 aktive Verkündiger, 2 Sondernpioniere und 12 Allgemeine Pioniere. Nur die Pioniere haben 139 Bibelstudien, weitere ca. 150 Personen sind auf der Warteliste. Durchschnittlich sind bei den Zusammenkünften ca. 80 Personen anwesend. Bald haben wir kein Platz mehr für alle. Wir hoffen, dass in den nächsten 2 Jahren ein neuer Königreichsaal gebaut wird. Dank Jehova und die Selbstaufopferung von den Sonderpionieren werden die Brüder geholfen und die Wahrheit bekannt gemacht.
Interessant ist, dass die meisten Allgemeine Pioniere auch das Ziel haben Sonderpioniere zu werden, weil sie die Tolle Arbeit der Sonderpioniere erleben können. Sie erkennen, dass es diesbezüglich wirklich viel Arbeit gibt und in viele andere Ortschaften gepredigt werden muss. (Lukas 4:43)
Auch unsere Versammlung in Buenos Aires wurde nach der Regenzeit wieder einmal fleissig renoviert.
| 75 jähriger Bruder |
Gegessen wurde auch fleissig :-) Frühstück: Hot Dog / Mittagessen: Reiss, Bohnen, Gemüsse, Poulet / Zwischendrin: Kuchen und Früchte
Jeden Sonntag beim Fussball spielen, treffen sich viele Brüder aus verschiedene Versammlungen. Während einige Fussball spielen, sind andere am singen, andere spielen Domino, usw. Auch Schwestern spielen Fussball, es sind sogar so viele, dass die Männer zu Zuschauer werden :-). Es ist auf jeden Fall immer lustig und auferbauend, weil wir nämlich auch viele Erfahrungen austauschen und andere kennenlernen.
Noch einige Fotos im Perdigtdienst:
Eine Erfahrung: Als wir bei meiner Studentin Caroline vorbei gingen um mit ihr zu studieren, befanden sich bei ihr zu Hause ca. 10 Jungendliche. Sie mussten für die Schule eine Arbeit über Bullying (Mobbing) schreiben und ein Theaterstück darüber spielen.
Rafi nahm sein Tablet zur Hand und zeigte Ihnen unser Video über Bullying (Stopp den Mobber, ohne selbst zu mobben!).
Das war der Hit, sie machten Notizen und bedankten sich:
Weitere Eindrücke vom Dienst:
Ihr Liebe! Hüt sind Ramona und Ago uf Japan gfloge und scho bald sind Caty und Orreste bi eu!
AntwortenLöschenUi, de Umzug. Ich hoff, ihr schaffets, dass ihr eu nöd nume mit Kakerlake etc. abgeh müend! Hihi.....
Eui Erfahrig verzell i ganz oft, da ich mega stolz druf bin, dass ihr eu für die wichtigi Arbeit im Werke des Herrn imene arme Land zur Verfüegig stellet! Danke für euen wichtige Isatz! Jehova mög eu wieterhin Chraft und vor allem Freud geh!
Bi eus lauft's au nöd schlecht im Dienst. Die schlimme Zueständ uf de Welt machet ez au de Mensche i de riche Schwiz Angst! Mir dörfet au vieli schöni Rückbsuech bi besorgte Mensche mache und ich han s'Vorrecht, einigi Bibelstudie z'leite. Es isch e riesigi Freud, wenn d,Mänsche eusen wunderbare Gott Jehova richtig kennelernet und denn au Fortschritt machet. So hät sich mis "Gartestudium" entschlosse, sich am nächste Kongress am 16.11. taufe z'lah!
Mir wünschet eu wieterhin alles Liebi und mir dänket ganz fest an eu und schlüsset eu in eusi Gebet mit i!
Eui Heidi und Franz