Mittwoch, 21. Mai 2014

Hallöchen wir sind wieder da....
Sorry, dass ihr so lange warten musstet, aber wir mussten eeeeewig auf Renatas Fotos warten!!!
:-)

Wir haben so viel zu erzählen, wir hoffen wir vergessen nichts....

Also so ca. vor einem Monat besuchten wir Sonntags ein abgelegenes Dorf, namens Lagoa do Outeiro. Wir haben ein Mini-Bus gemietet und sind um 05:00 Uhr morgens aufgestanden und haben dort den ganzen Tag gepredigt.
























Dieser Tag war für mich anstrengend... schon bei uns in Buenos Aires sind die Leute nicht daran gewöhnt zu überlegen und in diesem Dörfchen war es noch schlimmer.
Bei einem Gespräch mit einem Mann, zeigte ich ihm beim April Wachtturm das Bild von den Fussballspielern, die vor einem Fussballmatch beten um zu gewinnen. Ich sagte ihm, das Neymar bei jedem Spiel von Barcelona zuerst betet und ob er glaubt, ob Gott solche Gebete erhört. Er bejahte dies natürlich. Also zeigte ich das Bild von den Soldaten, welche vor einem Krieg beten. Ich sagte ihm, wenn Brasilien gegen ein anderes Land in den Krieg zieht und beide Länder Gott um Hilfe bitten, erhört Gott diese Gebete? Er sagte, er erhört die Gebete der Brasilianer, da Gott Brasilianer ist!!!!!!!!!!!!!¨
Ja... ich sag jetzt nicht viel dazu... ich habe ihm dann einfach 1. Johannes 5:14 vorgelesen!

In der Zwischenzeit hatte Rafael ein anderes "nettes" Gespräch mit Evangelisten (siehe Bild unten). Sie sprachen 1.5 Stunden darüber ob wir in den Himmel gehen oder nicht. Sie kommen nämlich immer mit den gleichen Argumenten und Bibeltexten.... Nämlich mit Johannes Kapite 14... Das Jesus in den Himmel geht um eine Stätte vorzubereiten.
Rafael ist jedoch langsam geübt mit Evangelisten und konnte sie mundtot machen :)



Doch eins muss man sagen... wir konnten überall in die Wohnungen gehen, haben viel Spendengelder bekommen, man wollte uns zum Essen einladen und Rafael konnte ein Bibelstudium eröffnen, welches wir per Telefon machen :-)
Das einzige Problem ist, das diese verschwitzten Leute uns immer umarmen wollen... ghghghghg.... und sie küssen uns am Hals... wähhhh!!!










Am Abend, nachdem wir 10 Stunden unterwegs waren, bin ich direkt nach dem Duschen zu meiner geliebten Hängematte und bin eingeschlafen......

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Letzten Sonntag haben wir die ganze Versammlung bei uns eingeladen und 3 Schwestern haben uns geholfen 100 Hot Dogs à la Brasiliana zu machen!

Es war wirklich richtig lustig. Da wir nur 6 Plastikstühle haben, musste Rafi zuerst bei den Brüdern Stühle besorgen.

Es wurde viel gelacht, gespielt, herumgealbert.... es war wirklich mega toll:-)





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Unsere Trollis....
Wir haben zwei Trollis, welche wir jeden Samstag von 07:00 bis 11:00 Uhr benutzen. Weil der Andrang nun so goss ist bekommen wir erstens noch ein Trolli und zweitens werden wir um 06:00 Uhr anfangen.
In diesen wenigen Stunden geben wir jeden Samstag mehr als Hundert Zeitschiften. Wir konnten einige Studien eröffnen und extrem viele Rückbesuche vereinbaren.

Erfahrungen beim Trollidienst:
Letzten Samstag kam ein 14 jähriger Junge und fragte mich, ob wir schon die neuen Zeitschriften haben. Ich gab Sie ihm und dann sagte er.... er habe diese doch schon, ob wir nicht andere haben... ich zeigte ihm einige andere.... Aber er hatte schon alle. Also überprüfte ich durch fragen, ob er diese auch wirklich liest und tatsächlich der Junge kannte die Zeitschriften besser als ich hihihihihi.... Ich gab ihm WLDBW ab und nahm seine Adresse. Rafi hat schon zwei Mal mit ihm studiert und es ist ein super Studium.
Ein anderer Junger Mann verkauft jeden Samstag Eis in Buenos Aires, er ist also nur dann in Buenos Aires weil er auf dem Hof wohnt. Nun kann Dorgival jeden Samstag Morgen mit ihm auf der Strasse studieren.
Eine andere Frau ist auch nur Samstag Morgens wegen dem Märt im Dorf und möchte unbedingt die Bibel studieren. Jetzt werden wir jeden Samstag Morgen beim Trolli Dienst mit ihr studieren. Da jeden Samstag 4 andere Pioniere Trolllidienst haben, wird sie immer mit verschiedene Bibellehrer studieren.... Diesen Samstag wird es mit uns sein.

 Links von Rafi, sieht Mann einige Männer, welche unsere Zeitschriften am Lesen sind :-)

Der Trollidient ist wirklich ein Segen. Ich habe euch ja beim Letzten Blogeintrag erzählt, dass ein Evangelist für uns im Lautsprecher Werbung macht. Rafi hat ihm nun das Audio über den Trollidienst von der Webseite gegeben und nun lässt er dieses Audio während unserer Anwesenheit laufen und zwischendrin macht er persönlich wieder Werbung für uns :-)

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Und wieder waren wir im Hof Dienst...... und wieder früh aufstehen und wieder viel laufen und wieder einige naja kopfschüttelnde Gespräche....



Hier laufen wir zwischen Maniok-, Zuckerrohr- und Maisplantagen.

Rafael und Adriel am predigen.
Ein Äffchen...


Beim Hofdienst, fragte ich einen Mann ob er glaube, dass Gott die Erde zerstören wird. Er sagte ja, natürlich, da wir Menschen schrecklich sind.
Ich las ihm Psalm 37:29 vor und sagte folgendes Bsp.:
Wenn er ein Haus bauen würde und dieses vermieten würde, doch der Mieter auf das Haus nicht aufpasst, Dinge verschrottet usw..... Was würde er machen?! Das Haus zerstören oder den Mieter rauswerfen?
Er sagte, er würde das Haus zerstören!!!!!!!!!!!!!!¨Uffffffffffff.... ich dachte ich höre nicht richtig und daher repetierte ich alles wieder und machte noch mehr Nachdruck...
Aber er sagte, entgegen jeder Logik, er würde das Haus zerstören.... Er hat das Beispiel und den Bibeltext also nicht verstanden.
Ich las ihm dann Jesaja 45:18 vor und erklärte ihm das Gegenteil.....
Aber ja... ich weiss ehrlichgesagt nicht, wie viel er vom Gespräch wirklich gelernt hat....!

Manchmal sind die Gespräche wirklich mühsam. Rafi und ich brauchen extrem viel Geduld. Man darf auch nicht zu viel mit Gleichnissen und so arbeiten.... da die Leute es einfach nicht gewohnt sind zu überlegen. Sie hinterfragen nichts.... sie hängen einfach an dem was ihre Eltern, Grosselter, Urgrosseltern ihnen erzählt haben.... Selber überlegen sie kein bisschen.

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Diese Gespräche, die Hygiene der Leute hier, die Art ihrer Erziehung und das Essen führen manchmal zu Krisen. Es ist wirklich nicht immer so einfach.
Doch jetzt haben wir uns endlich ein Auto gekauft. Nach vier Monate nur in Buenos Aires können wir jetzt endlich auch ein bisschen raus.
Das Auto vereinfacht unser Leben, wir können in der Stadt gehen und Fleisch und Fisch kaufen. Rafi kann mit den Brüdern vom Nachbarsdorf jede Sontag Fussballspeilen und hat riese Freude!!!
Wir können ein wenig raus aus Buenos Aires :)
Jupeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee :-)

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Rafaels und meine Studien laufen sehr gut. Wir haben Freude an unsere Studenten und es lassen sich schon erste Fortschritte erkennen.

Luciene ist eine meiner ersten Studentinnen. Sie ist 27 Jahre alt und hat 5 Kinder und ist schon wieder schwanger.
Das letzte Mal haben wir das Schöpfungsvideo zusammen angeschaut.
Ihr Studium findet normalerweise auf der Strasse vor ihrem Haus statt und alle Kinder sind um uns. Oft kommen auch die Nachbarskinder und es ist schwierig sich zu konzentrieren.... Doch ihr Studium ist einer meiner Besten.
Ihr Mann mach oft Probleme.... bis jetzt hat er mich und meine Begleitung, meistens Renata oder Rafi, noch nie gegrüsst.... er schaut mich auch nicht an.....
Wir mussten nun ihr Studium von 15:00 Uhr nachmittags auf 08:00 Uhr morgens verschieben, da ihr Mann immer Leute einlädt zum Domino spielen und es so unmöglich ist zu studieren.


 Jedes Mal nach dem Studium zeige ich den Kindern ein Video.... Sie haben immer mega Freude und jedes Mal erklären wir ihnen über Jehova was neues... :)



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Die Regenzeit hat begonnen und das heisst.... Tanajura Zeit. Tanajura ist eine riesen Ameise die fliegt.
Die Leute hier essen diese Fliege roh.... reissen einfach zuerst den Kopf weg
oder sie essen sie gebraten mit GusGus.
Nach der Versammlung haben Schwestern Tanajura gesammelt und gegessen....

Andere Länder andere Sittten :)

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Welcome Eloà

Eloà ist das neue Baby unserer Versammlung. Ihre Eltern studieren die Bibel und die Geburt der Kleinen war nicht einfach. Drei Mal wurde Eloà und ihre Mutter bei den Gebeten in der Versammlng namentlich erwähnt.
Ja Eloàs Mutter hatte es nicht einfach. Sie wurde von unserem Spital, ins Nachbarsspital gebracht.... Doch dort konnten Sie ihr auch nicht helfen also musste sie in die Grossstadt gehen und dort Kaiserschnitt machen....
Ja.... wir haben ja schon gesagt... das wir wirklich hoffen.... nie aber wirklich nie... hier auf Hilfe von einem Arzt angewiesen zu sein müssen....

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Wir haben eine neue ungetaufte Verkündigerin. Beatriz, sie ist glaube ich so ungefähr 80 Jahre alt, hat keine Zähne und kann nicht lesen aber sie ist ein Schatz.









Von Links nach recht:
Renata (Sonderpionierin), Beatriz, Ciumara (Hat als sie 16 war mit Beatriz angefangen zu studieren und jetzt 4 Jahre später ist sie total glücklich, dass sie Beatriz das Predigen beibringen darf), Raniele, Ich und Edijane (sie ist ungefähr seit einem Monat ungetaufte Verkündigerin)








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Phoooooooo ich glaube das wars.... uns fällt nicht mehr ein...

Hier noch einige eindrücke:
 




 




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